Gegner Chisora – Schlägerei nach Klitschko

Diese Skandal-Pressekonferenz wird in die Geschichte des Box-Sports eingehen!

Nach dem verlorenen Kampf gegen Vitali Klitschko (40) stellte sich Dereck Chisora (28) noch in der Nacht zu Sonntag den Fragen der Presse. Unter den Journalisten ist auch sein britischer Landsmann und Profiboxer David Haye (31).


Box-WM
Klitschko schlägt Chisora, leider nicht K.o.

Der hatte gegen Vitalis Bruder Wladimir schon im Juli 2011 verloren und pöbelte nun aus dem Publikum in Richtung Podium und Chisora.

Chisora: „David Haye ist eine Schande. Wenn David Haye ein Kämpfer ist, dann soll er gegen mich kämpfen.” Haye fällt ihm ins Wort: „Du hast drei Kämpfe in Folge verloren. Drei in Folge!“ Dann wieder Chisora: „Kämpf gegen mich! Kämpf gegen mich! Haye geht nicht darauf ein, pöbelt weiter. Chisora fragt mehrfach: „Willst Du mir das ins Gesicht sagen?“

Schließlich steht Chisora vom Podium auf und läuft an den staunenden Journalisten vorbei zu Haye. Beide stehen sich Gesicht zu Gesicht gegenüber, Chisora fragt ein letztes Mal: „Willst Du gegen mich kämpfen?”

Dann schlägt offenbar Haye plötzlich zu. Chisora reißt ihn daraufhin zu Boden. Um sie herum entsteht eine Traube aus Fotografen und Journalisten. Auch die die beiden Trainer der Boxer sind involviert. Es wird geschrien, geschlagen, es fliegen Flaschen. Haye scheint außerdem mit einem Kamerastativ zu werfen.

Beim Versuch, die beiden Schwergewichtler zu trennen, verletzt sich Hayes Trainer, Adam Booth, blutet aus einer Schnittwunde am Kopf. Haye flieht anschließend über das Olympia-Gelände.

Nach den unglaublichen Szenen tritt Chisora wieder ans Podium, schreit: „He glassed me!“ Der Vorwurf: Haye hat mit einer Flasche in der Hand zugeschlagen. Chisora außer sich vor Wut: „Ich erschieße ihn. Ich schwöre, David. Ich werde Dich erschießen!“

David Haye (r.) schlägt auf Dereck Chisora ein. Davor kam es zu wüsten Beschimpfungen während der Pressekonferenz

Chisora vs. Haye
Schlägerei bei der Klitschko-PK

David Haye (r.) schlägt auf Dereck Chisora ein. Davor kam es zu wüsten Beschimpfungen während der Pressekonferenz

Ein peinlicher Auftritt der beiden Profi-Sportler aus Großbritannien, dem Mutterland des professionellen Boxsports. Es bleibt abzuwarten, wie das British Boxing Board of Control (BBBC) darauf reagieren wird.

Chisora muss ja ohnehin schon wegen seines respektlosen Auftritts während des Wiegens (Ohrfeige gegen Klitschko) 50 000 Dollar Geldstrafe blechen.

Die Klitschko-Brüder beobachteten das seltsame Schauspiel vom Podium aus. Vitali hatte nach dem Kampf ohnehin andere Sorgen. Ab der fünften Runde kämpfte er beinahe einhändig, weil er sich an der linken Schulter verletzt hatte.

Am Sonntag wird sich Vitali in einer Münchner Klinik einer Kernspintomografie unterziehen, bei der die Schwere der Verletzung festgestellt werden soll.

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Klitschko-Gegner Chisora

Für Klitschko-Gegner Dereck Chisora (28) hat sein Ausraster auf der Pressekonferenz nach dem Fight Folgen.

Die Münchener Polizei hat den britischen Skandal-Boxer am Sonntag festgenommen!

„Aufgrund der Vorfälle von Samstagabend sind kriminalpolizeiliche Ermittlungen erforderlich”, sagte ein Polizeisprecher.

Chisora soll zu der Schlägerei von Samstagnacht befragt werden und wurde deshalb ins Münchner Polizeipräsidium gebracht. Es bestehe der Verdacht der gefährlichen Körperverletzung sowie ein Verdacht der Bedrohung.

Dereck Chisora muss sich zu den Vorfällen auf der Pressekonferenz äußern

Dereck Chisora muss sich zu den Vorfällen auf der Pressekonferenz äußern


Box-WM
Klitschko schlägt Chisora, leider nicht K.o.

Was war passiert?

Nach dem verlorenen Kampf gegen Vitali Klitschko (40) stellte sich Dereck Chisora noch in der Nacht zu Sonntag den Fragen der Presse. Unter den Journalisten ist auch sein britischer Landsmann und Profiboxer David Haye (31).

Auch der hatte gegen Klitschko schon verloren und pöbelte nun aus dem Publikum in Richtung Podium und Chisora.

Chisora: „David Haye ist eine Schande. Wenn David Haye ein Kämpfer ist, dann soll er gegen mich kämpfen.” Haye fällt ihm ins Wort: „Du hast drei Kämpfe in Folge verloren. Drei in Folge!“ Dann wieder Chisora: „Kämpf gegen mich! Kämpf gegen mich! Haye geht nicht darauf ein, pöbelt weiter. Chisora fragt mehrfach: „Willst Du mir das ins Gesicht sagen?“

Schließlich steht Chisora vom Podium auf und läuft an den staunenden Journalisten vorbei zu Haye. Beide stehen sich Gesicht zu Gesicht gegenüber, Chisora fragt ein letztes Mal: „Willst Du gegen mich kämpfen?”

Dann schlägt offenbar Haye plötzlich zu. Chisora reißt ihn daraufhin zu Boden. Um sie herum entsteht eine Traube aus Fotografen und Journalisten. Auch die die beiden Trainer der Boxer sind involviert. Es wird geschrien, geschlagen, es fliegen Flaschen. Haye scheint außerdem mit einem Kamerastativ zu werfen.

Beim Versuch, die beiden Schwergewichtler zu trennen, verletzt sich Hayes Trainer, Adam Booth, blutet aus einer Schnittwunde am Kopf. Haye flieht anschließend über das Olympia-Gelände.

Nach den unglaublichen Szenen tritt Chisora wieder ans Podium, schreit: „He glassed me!“ Der Vorwurf: Haye hat mit einer Flasche in der Hand zugeschlagen. Chisora außer sich vor Wut: „Ich erschieße ihn. Ich schwöre, David. Ich werde Dich erschießen!“

David Haye (r.) schlägt auf Dereck Chisora ein. Davor kam es zu wüsten Beschimpfungen während der Pressekonferenz

Chisora vs. Haye
Schlägerei bei der Klitschko-PK

David Haye (r.) schlägt auf Dereck Chisora ein. Davor kam es zu wüsten Beschimpfungen während der Pressekonferenz

Ein peinlicher Auftritt der beiden Profi-Sportler aus Großbritannien, dem Mutterland des professionellen Boxsports. Es bleibt abzuwarten, wie das British Boxing Board of Control (BBBC) darauf reagieren wird.

Chisora muss ja ohnehin schon wegen seines respektlosen Auftritts während des Wiegens (Ohrfeige gegen Klitschko) 50 000 Dollar Geldstrafe blechen.

Die Klitschko-Brüder beobachteten das seltsame Schauspiel vom Podium aus. Vitali hatte nach dem Kampf ohnehin andere Sorgen. Ab der fünften Runde kämpfte er beinahe einhändig, weil er sich an der linken Schulter verletzt hatte.

Am Sonntag wird sich Vitali in einer Münchner Klinik einer Kernspintomografie unterziehen, bei der die Schwere der Verletzung festgestellt werden soll.

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Erster Auftritt als Hertha-Trainer – Rehhagels Rettungs

Der König von Berlin ist da!

Hertha-Retter Otto Rehhagel (73) ist um 10.50 Uhr mit der Maschine AB6438 aus Düsseldorf in Berlin gelandet. Hertha-Manager Michael Preetz holte den Erfolgstrainer persönlich am Flughafen ab. Dann ging es auf die Hertha-Geschäftsstelle.


Otto Rehhagel
„Ab Montag bin ich das Gesetz!“

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Um 13.10 Uhr war es soweit: Rehhagels erster Auftritt als Bundesligatrainer seit 2000!

Im überfüllten Presseraum des Olympiastadions stellte sich König Otto von Berlin den Fragen. Wirkte frisch und voller Elan wie eh und je, freute sich über bekannte Gesichter unter den Journalisten, gab kleine private Einblicke („Beate ist von Düsseldorf in 45 Minuten hier“) – und verriet seinen Rettungs-Plan.

Rehhagel: „Ich bin fühl mich jung, ich bin fit, ich weiß, was hier gefragt ist: Attack, Attack – Go!”

Der Match-Plan: Volle Konzentration auf das Ziel Klassenerhalt, höchste Disziplin auf und neben dem Platz, und: Der Star ist das Kollektiv!

Rehhagel: „Die Einzigen, die das hier retten können, sind die Spieler. Ich kann keine Tore schießen. Es sind hier noch 12 Spiele zu spielen. Alle müssen ihr Ego in den Hintergrund stellen. Tag und Nacht müssen die Spieler an die nächsten Spiele denken. An nichts anderes, die wollen ja auch alle ihren Arbeitsplatz behalten. Alle Spieler müssen ab Samstag über sich hinauswachsen.“

Otto macht den Hertha-Profis Feuer unterm Hintern! Aber nicht wenige fragen: Warum tut sich ein Mann von 73 Jahren das an?

Rehhagel: „Ein Leben ist viel zu kurz. Solange ich lebe, will ich Spannung haben. Ich freue mich, dass ich so eine Aufgabe übernehmen kann. Ich hab früher hier gespielt und ich möchte, dass Hertha in der Bundesliga bleibt.“

Auf sein reifes Alter anspielend verriet Rehhagel augenzwinkernd: „ Ich hab wie immer meine Beate gefragt und meinen Sohn Jens, der bei Hannover 96 Jugend-Sportkoordinator ist. Doktor der Sportwissenschaften. Damit Sie wissen, dass ich mit den neusten Erkenntnissen vertraut bin…“

Dabei erklärte er, dass sein Abenteuer Bundesliga nicht mit Vertragsende am 30.6. beendet sein muss.

Otto ist zurück und jetzt schon heiß auf mehr – Attack, Attack, Go!

Platz 1: Fred Schulz (hier mit Rudi Assauer), Werder Bremen: Bei Amtsantritt 74 Jahre, 184 Tage. Letzter Bundesliga-Auftritt: 29.4.1978

Otto auf Platz 2
Die 10 ältesten Trainer der Bundesliga

Platz 1: Fred Schulz (hier mit Rudi Assauer), Werder Bremen: Bei Amtsantritt 74 Jahre, 184 Tage. Letzter Bundesliga-Auftritt: 29.4.1978

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Otto Rehhagel

Die Trainer-Sensation von Berlin. Am Freitag hatte BILD vermeldet, dass Hertha BSC die Legende Otto Rehhagel (73) holen will. Jetzt gab Rehhagel BILD am SONNTAG exklusiv sein erstes Interview zur Rückkehr in die Bundesliga.

BILD am SONNTAG: Herr Rehhagel, Sie sollen jetzt Hertha retten! Warum tun Sie sich das noch an?

Otto Rehhagel: Ich bin gesund, fit und habe Lust. Der Sinn des Lebens besteht in Arbeit – wie Immanuel Kant schon sagte. Außerdem will ich, dass Hertha nicht absteigt! Ich kann ja meine privaten Termine in die Sommerpause verschieben, Hertha hat dagegen keine Zeit mehr. Die Leute setzen große Hoffnungen in mich und die möchte ich nicht enttäuschen.

Titel-Sammler Rehhagel: Darum setzt Hertha auf König Otto

Titel-Sammler Rehhagel
Darum setzt Hertha auf König Otto

Wie hat Ihr Umfeld auf diese Sensation reagiert?

Alle freuen sich. Christian Nerlinger, Ciriaco Sforza, Georg von Preußen und Jürgen Flimm, der Direktor der Staatsoper und viele mehr haben sich gemeldet.

Beate Rehhagel ergänzt: Und Fußball funktioniert ja wie ein Orchester. Ein Dirigent gibt den Takt vor und alle müssen mitmachen.

Und wer der Dirigent ist, ist ja klar…

Otto Rehhagel: Noch ist das Hertha-Schiff nicht untergegangen, es hat aber ein großes Leck. Ab Montag bin ich bei Hertha das Gesetz und alle hören auf mein Kommando. Ich habe immer das letzte Wort, bin ab jetzt Tag und Nacht für Hertha da – und zwar immer pünktlich. Ich bin ein Vorreiter und erwarte Ordnung und Disziplin. Ich bin ein Preuße. Oder auch ein demokratischer Diktator.

Wann hat Hertha Sie kontaktiert?

Donnerstagvormittag hat mich Manager Michael Preetz angerufen, ob er vorbeikommen kann. Abends saßen wir dann zusammen und Beate hat italienische Häppchen zubereitet, auch Präsident Werner Gegenbauer hat sich sehr wohlgefühlt. Wir haben die Lage zwei bis drei Stunden besprochen. Und mein Sohn Jens hat mir gesagt: „Papa, mach das! Denn in ein bis zwei Jahren bekommst du kein Angebot mehr.“ Am Freitag habe ich dann zugesagt. Unterschrieben ist noch nichts, aber bei mir genügt ein Handschlag – ein Mann, ein Wort!

Hatten Sie nach Ihrem Rücktritt im Sommer 2010 bei Griechenlands Nationalteam keine Angebote?

Doch, sogar viele. Aber ich bin wohl der Einzige in diesem Geschäft, der den Mund halten kann. Ich kann mir selbst aussuchen, wo ich arbeiten möchte.

Ist Hertha, wo Sie von 1963 bis 1966 selbst gespielt haben, eine Herzensangelegenheit?

Das ist übertrieben. Aber wenn Hertha Hilfe braucht, dann sage ich nicht Nein. In Berlin habe ich mein erstes Bundesliga-Spiel am 24. August 1963 mit Hertha gegen Nürnberg gemacht und dabei gegen WM-Held Max Morlock gespielt. Endergebnis 1:1. Ich weiß alles von damals, habe ein Gedächtnis wie ein Elefant. Jetzt bin ich zurück. Hertha muss einfach in der Bundesliga bleiben.

Wie lange bleiben Sie denn?

Bis zum Sommer – danach ist in Berlin Schluss! Das heißt aber nicht, dass ich komplett  aufhöre. Wie es danach bei mir weitergeht, ist offen. Jetzt sind nur die nächsten drei Monate das Thema Nummer Eins.

Ihr Fußball wurde oft als „altmodisch“ kritisiert. Spielt Hertha unter Rehhagel bald wieder mit Libero?

Wir haben beim EM-Sieg 2004 mit Griechenland gar nicht Libero gespielt, sondern mit einer versetzten Viererkette. Ein Spieler, der nicht so schnell war, rutschte nur etwas zurück. Ich stelle die Spieler immer nach ihren Möglichkeiten auf. Die Frage ist doch: Willst du modern absteigen oder modern in der Liga bleiben? Ich habe alle Systeme drauf! Ich gucke mir jetzt alle Spieler an und bespreche dann mit meinen Co-Trainern Tretschok und Co. wie wir nächsten Samstag in Augsburg auflaufen.

Wissen Sie schon, was Sie der Mannschaft bei Ihrer Antrittsrede sagen?

Das weiß ich noch nicht. Ich werde mich auf das Dortmund-Spiel beziehen und den Ist-Zustand analysieren.

Setzen Sie im Abstiegskampf mehr auf erfahrene Spieler?

Bei den Spielern gucke ich nicht auf das Alter, sondern darauf, ob es passt oder nicht passt.

Haben Sie als Trainer-Legende keine Angst, Ihr gutes Image mit einem Abstieg zu verlieren?

Was ich alles gewonnen habe, kann mir sowieso keiner mehr wegnehmen. Und mein Image kann ich in drei Monaten auch nicht verlieren.

Was müssen Ihre Spieler tun, damit es Hertha am Ende nicht erwischt?

Wie schon gesagt, ist Disziplin die wichtigste Regel. Ich erwarte Weltklasse beim Ein- und Auswechseln – Abwinken geht bei mir gar nicht. Wer sich nicht an die Regeln hält, der soll mir das lieber gleich sagen. Fußballprofis müssen alles für den Erfolg tun, müssten eigentlich jeden Tag in die Kirche gehen und beten, dass sie so einen Traumjob haben. Danach werden Sie nämlich ins Leben entlassen. Und ich wünsche keinem, dass er dann im Dschungelcamp landet…

Bundesliga-Hammer
Otto Rehhagel soll Hertha BSC retten

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